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Michael Schirnhofer, OMX 2025

»Wie KI-Tools, Apps und CapCut gemeinsam das Content-Game neu definieren«

Mit den heutigen KI-Tools musst du kein Profi mehr sein, um außergewöhnlichen Content zu erstellen. Michael „The Mobile Wizard“ Schirnhofer zeigt, wie KI, kreative Apps und CapCut zusammenarbeiten und Ideen mit wenigen klaren Prompts zu starken Ergebnissen werden. Es geht um Kreativität statt Technik – und darum, wie du Tools richtig „denkst“, um Content zu produzieren, der aussieht, als käme er aus einem High-End-Studio.

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Michael Schirnhofer

Als eine „seltene Rasse“ vereint Michael das kreative Schaffen (Ad-Creatives & Visual Content) mit der strategischen und analytischen Exzellenz des Social Performance Marketings. Seit 15 Jahren ist Social Media ein fester Bestandteil seiner täglichen Arbeit, und er weiß daher genau, welche Trends und Entwicklungen relevant sind. Als „Mobile Wizard“ bekannt, spricht er unter anderem auf renommierten Konferenzen über „Mobile Content Creation“.

Inhalt

In diesem Deep Dive zeigt Michael, wie sich mit aktuellen KI-Tools auffälliger, „thumbstoppender“ Video-Content produzieren lässt – ohne klassische Design- oder Videoausbildung. Im Zentrum steht nicht die Technik, sondern die menschliche Idee: KI ist Assistent und Beschleuniger, aber Kreativität, Story und Editing bleiben entscheidend.

Kernideen des Vortrags

  • Mensch vor Maschine: Entscheidend sind Vorstellungskraft, Konzept und Storyline – nicht, ob jemand alle Tools im Detail beherrscht.
  • KI als Enabler statt Bedrohung: Modelle sollen Ideen verstärken, nicht ersetzen. Einzelne KI-Clips bleiben beliebig, erst der Mensch macht daraus ein starkes Gesamtwerk.
  • Tool-Overload reduzieren: Statt „Tool-Tourismus“ empfiehlt Michael Plattformen, die viele Modelle bündeln, um Workflows zu vereinfachen.

Tool-Stack & Plattformen

Michael arbeitet mit einem kompakten, aber leistungsfähigen Setup:

  • CapCut (mobil & Desktop) als zentrale Schnittsoftware mit KI-Funktionen, Beat-Erkennung, Speed Ramping, Keyframes und Masken.
  • Freepik, Higgsfield, OpenArt als „Suites“, in denen unterschiedliche Bild- und Videomodelle (z. B. Nano Banana, Flux, Stable Diffusion, Veo) unter einer Oberfläche vereint sind.
  • Text- & Ideen-KI wie ChatGPT, Claude oder Gemini als Sparring-Partner für Konzepte, Prompts und Storylines.
  • Suno zur Erstellung individueller Songs und Hooks, optional mit anschließendem Mastering.
  • Weitere Helfer: Canva, Mojo, Runway für Typo, Collagen, Charaktere und Social-Media-Assets.

Praxisbeispiele: Vom OXD-Clip bis zum Agentur-Loop

Anhand mehrerer Cases zeigt Michael Schritt für Schritt seine Workflows:

  • OXD/OMX-Promo-Clip: Songtext wird per Prompt mit einer Sprach-KI entwickelt, in Suno vertont und gemastert. Sprecher:innen und Beirat werden mit Freepik einheitlich gestylt, anschließend in Higgsfield per Lipsync-Funktion zum Singen gebracht und in CapCut zu einem dynamischen Collagen-Video montiert.
  • High-Level-Agentur-Loop: Start-/Endframe-Methode für flüssige Loops: Jede Szene endet in einem Frame, der zugleich Startframe der nächsten ist. Tools wie Veo und Kling erzeugen komplexe Kamerafahrten, Morphs und City-Transitions, die in CapCut mit Schnitten, Timing und Effekten „cinematisch“ gemacht werden.
  • Werbe-Creatives für Kunden: KI-generierte Locations, Seasonswitch (Sommer/Winter), Fake-Out-of-Home-Installationen und Produkt-Inszenierungen werden mit realem Material kombiniert – rund 95 % KI, aber final immer menschlich editiert.

Editing-Tricks, die den Unterschied machen

  • Beat-basiertes Schneiden: Die Beat-Funktion in CapCut markiert Peaks in der Musik, Schnitte und Transitions rasten automatisch auf den Takt ein.
  • Keyframes & Easing: Bewegung von Texten, Elementen und Masken wird über Keyframes gesteuert; Easing sorgt für organische, „geschmeidige“ Bewegungen.
  • Speed Ramping: KI-Videos sind oft zu langsam. Über Geschwindigkeitskurven werden Sequenzen beschleunigt, verlangsamt und dramaturgisch auf den Beat gezogen.
  • Masken & Chroma Key: Freistellen von Bereichen (Fenster, Screens, Türen), um durch Szenen „hindurchzufliegen“ oder Personen durch Bildschirme laufen zu lassen.

Aufwand, Recht & Einstieg

  • Aufwand: Der OXD-Clip entstand über mehrere Wochen mit rund 30 Stunden Arbeit. Mit klassischen VFX-Workflows und Outsourcing wären dafür schnell vier- bis fünfstellige Budgets nötig.
  • Rechtliches: Bei KI-Musik und Tools wie CapCut verweist Michael auf die jeweiligen AGB (z. B. kommerzielle Nutzung bei Pro-Versionen) und darauf, Cloud-Sync bei sensiblen Inhalten zu deaktivieren. Die Gesetzeslage entwickelt sich noch dynamisch.
  • Performance: „Flashy“ KI-Videos sind aufmerksamkeitsstark, aber authentische, unperfekte Handy-Clips funktionieren oft besser. Optimal sind hybride Formate, in denen echte Menschen, klare Botschaften und KI-Effekte zusammenkommen.
  • Einstiegstipp: Mit einer Suite wie Higgsfield oder Freepik starten, erste Prompts mit Hilfe einer Sprach-KI ausformulieren, wenige Modelle testen, Ergebnisse vergleichen – und dann konsequent an einem Workflow dranbleiben.

Die Quintessenz: KI demokratisiert hochwertige Visuals, aber differenzierende Inhalte entstehen nur dort, wo starke Ideen, klare Konzepte und sauberes Editing auf die neuen Tools treffen.

Was sind die Online Expert Days?

Die Online Expert Days vereinen, was schon immer zusammengehört: die OMX und die SEOkomm. Die Fachkonferenzen für Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung am 26. & 27.11.2026 im Herzen von Salzburg.
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