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»AI und Marketing Trends 2026: Was ist Pflicht, was ist Hype«

Dieses Webinar sorgt für Klarheit bei all dem Hype und Lärm, der aktuell rund um Marketing und KI herrscht. Robin nimmt die typischen Marketing-Trendlisten auseinander und zeigt, warum die meisten davon eher Perspektiven sind als To-do-Listen für dein Unternehmen. Du erfährst, welche Themen wirklich einen nachhaltigen Shift bedeuten und welche du als kurzfristige Mode einordnen kannst. Außerdem bekommst du Robins fünf konkrete Empfehlungen für 2026, von KI-gestützter Content-Produktion über Customer Journey und Owned Data bis zur Conversion Rate Optimierung.

Das kannst du lernen:

  1. Trendstudien analysiert
    Überblick über die neuesten Möglichkeiten und Entwicklungen, sowie die Einschätzung von Marketing-Entscheidern, was sie aktuell priorisieren.
  2. Ziele setzen
    Methoden und Hilfestellungen, damit du bessere Entscheidungen treffen kannst. So bist du in der Lage, die passenden Ziele für dein Marketing zu wählen und neue Möglichkeiten wirksam zu nutzen.
  3. Aktuelle Trends
    Einordnung von neuen Möglichkeiten und Trends: Welche haben wirklich Potenzial und wo riecht es eher nach Hype, als nach Substanz?
  4. Marketing-Mix
    Wie du eine gute Mischung aus bewährten Kanälen und neuen Chancen schaffst.

Robin Heintze

Robin ist Mitgründer der Online-Marketing-Agentur morefire. Das 130-köpfige internationale Team aus sympathischen Spezialisten nutzt alle relevanten Kanäle im Online-Marketing, um für seine Kunden nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Robin ist seit 2005 im Online-Marketing tätig und seit 2009 selbstständig. Mit hunderten Projekten, die die Agentur in über zehn Jahren erfolgreich umgesetzt hat, verfügt er über einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus nahezu allen Bereichen des Online-Marketings.

Inhalt

Im Webinar von Robin geht es um die Frage, was sich bei Marketing-Trendlisten und -studien lohnt und was eher Hype ist. Robin ordnet die Top-Themen für 2026 ein und zeigt, wo Unternehmen ihre Energie wirklich investieren sollten.

Was mit Trendstudien oft schiefläuft

  • Wunschdenken von Technologie-Anbietern, die das oben platzieren, was sie selbst verkaufen.
  • Bubble-Phänomene: Themen, die im Agentur-Umfeld präsent sind, im deutschen und österreichischen Mittelstand aber kaum eine Rolle spielen.
  • Dünne Datenbasis: viele Studien arbeiten mehr mit Meinung als mit echten Daten.
  • Lemming-Verhalten & FOMO: viele wiederholen, was auf LinkedIn steht, statt die eigenen Hausaufgaben zu machen.
  • Mode statt Trend: kurzfristige Phänomene werden mit nachhaltigen Shifts im Nutzerverhalten verwechselt. Virtual Reality 2020 und Voice Search 2021 sind Beispiele, die nie eintraten.

Die sechs immer wiederkehrenden Top-Themen für 2026

  • GEO und Customer Journey
  • Agenten und Automation von Marketing-Prozessen
  • Branding, das nach Jahren wieder stark genannt wird
  • First- und Zero-Party-Daten
  • Mit KI effizienter werden bei weniger Ressourcen
  • Personalisierung von Content

Robins Einordnung im Gartner-Hype-Cycle

  • Gipfel der übersteigerten Erwartungen: Vollautomatisierung im Marketing, Marketing Team of One, Agentic Commerce und der oft prognostizierte „Tod der Webseite“.
  • Tal der Tränen: KI-Textmasse und Standard-Chatbots, die in der Praxis schlechter funktionieren als versprochen.
  • Pfad der Erleuchtung: GEO und Customer Journey, Video-Plattformen, Social Commerce wie TikTok Shop und KI-gestützte Workflows in einzelnen Prozessschritten.
  • Plateau der Produktivität: Ad-Automation in Meta und Google, etwa Performance Max.

Robins fünf Empfehlungen für 2026

  • KI und Content: weniger Content, aber besser. Differenzierte Inhalte mit klarer Positionierung, Persönlichkeit und Mehrwert. Aufmerksamkeit ist die knappe Ressource, nicht die Erstellung. Caro bringt es auf den Punkt: mache weniger Content, aber mache ihn geiler. Die Frameworks NNN (Nutzen, Nähe, News) und TEC (Teach, Entertain, Challenge) helfen bei der Schärfung. Am Beispiel HeyGen zeigt Robin, wie sich Videos KI-gestützt produzieren lassen, ohne dass sie nach KI klingen.
  • Automation und Datenqualität: manuelle Prozesse identifizieren und teilautomatisieren. Beispiel: das CRM über LLMs mit Firmen- und Brancheninfos anreichern, eingehende Leads automatisch nach A/B/C/D priorisieren. Faustregel 80 Prozent Automation und 20 Prozent Kontrolle. Human in the Loop bleibt zentral.
  • Customer Journey verstehen: die zehn blauen Links werden durch AI-Antworten ergänzt. Bei morefire kommt messbar Referral-Traffic über ChatGPT, und Google bereitet bezahlte Anzeigen in AI Overviews vor. Empfehlung: SEO-Basics solide machen, GEO ist die Dekoration darauf. AI-Sichtbarkeit mit Tools wie usited AI, PKRI oder Otterly messen.
  • Owned Channels & Owned Data: Newsletter, Podcast, Webinare und eigene Events aufbauen. Robins Bild: Du würdest niemals ein Haus auf einem Grundstück bauen, das dir nicht gehört. Plattformen verkürzen Reichweite immer wieder, eigene Kanäle und Zero-Party-Daten bleiben.
  • Conversion Rate Optimierung: Peak Traffic ist überschritten, statt mehr Traffic einzukaufen lieber in die Nutzung des vorhandenen investieren. Rechenbeispiel: bei 10.000 Euro Google-Ads-Budget und 2 Prozent Conversion Rate spart eine Steigerung um zehn Prozent auf 2,2 Prozent rund 12.000 Euro pro Jahr oder erzeugt 46.000 Euro Mehrumsatz.

Fazit

Trendreports liefern Perspektiven, keine Antworten. Bewerte jeden Trend nach Impact, Zielsetzung und eigenen Ressourcen. Lieber wenige Themen tiefgehend optimieren als 1000 Sachen anstoßen. Und glaub nicht alles, was du auf LinkedIn liest, behalte den Human in the Loop.

Was sind die Online Expert Days?

Die Online Expert Days vereinen, was schon immer zusammengehört: die OMX und die SEOkomm. Die Fachkonferenzen für Online Marketing und Suchmaschinenoptimierung am 26. & 27.11.2026 im Herzen von Salzburg.
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